Warum Willenskraft eine knappe Ressource ist und wie du den Umgang mit dieser erlernst
Häufig ist man auf der Suche danach, wie man seine Willenskraft trainieren oder mehr von ihr bekommen kann.
Das ist logisch, denn durch gezieltes einsetzen der Willenskraft, werden bessere Ergebnisse erzielt.
Sehr hilfreich ist es, die Willenskraft als eine wertvolle Ressource anzusehen.
Wie ein mobiler Akku wird diese durch Verwendung entladen, kann aber auch wieder aufgeladen werden.
Sie ist also eine bereits in uns vorhandene Konstante und es geht eher um die Frage wie man seine Willenskraft zum richtigen Zeitpunkt für die richtigen Dinge einsetzt.
Jedes mal wenn wir unseren Verstand verwenden, ist dies ein unglaublich mächtiges Werkzeug, gleichzeitig ermüdet dieser und braucht anschließend eine Pause.
Gewisse Dinge rauben deiner Willenskraft über den Tag verteilt Akkuladung. Hierzu zählt auch auf gewisse Dinge zu verzichten um ein langfristig gesetztes Ziel zu erreichen.
(Prinzip der aufgeschobene Bedürfnisbefriedigung à la Marshmallow Test, welcher dem ein oder anderen vielleicht aus der Ü-Ei Werbung bekannt vorkommt)
Diese Entladung über den Tag erklärt, wieso man am Abend nach einem anstrengenden Tag vielleicht leichter in Versuchung kommt eine Tüte Chips zu killen anstatt sich an seinen Ernährungsplan zu halten.
Wir stehen also in der Früh auf und haben einen gewissen Tank an Willenskraft. Mit jeder für unseren Verstand anstrengenden Aktivität rauben wir diesem Benzin. Als logische Schlussfolgerung macht es am meisten Sinn, sich möglichst früh am Tag der Aufgabe mit der höchsten Priorität zu widmen!
Die Ernährung wirkt sich zusätzlich auf die Willenskraft aus. Durch einen stabilen Blutzuckerspiegel erhöht man die Regeneration der Willenskraft-Batterie. Diesen erreicht man durch bestimmte Lebensmittel in seiner Ernährung.
Was passiert wenn der Akku leer ist?
Bei einem leeren Akkustand fällt man automatisch zurück in seine Standard-Einstellung.
Hier treten die individuellen Gewohnheiten zum Vorschein, da diese zur Ausführung am wenigsten Energie benötigen. Man läuft also im Standby-Modus.
Einen Vorteil hat hier die Person, die gute Vorarbeit geleistet hat und sich bereits aktiv gute Gewohnheiten zueigen gemacht hat. Wie man dies macht und dadurch zu einer disziplinierten Person wird erkläre ich euch in diesem Beitrag.
stay mindful.